Bantiger 08.11.12; Werkstätten 7 - 12 - Kopieren - Kopieren - F O R U M-Ostermundigen

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Bantiger 08.11.12; Werkstätten 7 - 12 - Kopieren - Kopieren

Wahlen 2016 > Unsere Kandidaten > Beiträge Bantiger Post

Werkstätte 7: Geringe Immissionen
Unsere Forderung, die Notwendigkeit von Wohnqualität im Baureglement zu verankern, stiess weder beim Gemeinderat noch im Parlament auf Verständnis. Baupublikationen für neue oder geänderte Bauten, bei denen die Wohnqualität der Nachbarn immer noch kein Thema ist, mussten wir mit Einsprachen bekämpfen. Die Verantwortlichen der Gemeinde hatten wir gerügt, weil sie sogar Baugesuche publizierten, die gar nicht berechtigt sind. Selbst Neuzuzüger können nach wie vor nicht sicher sein, dass sie ihren Wohnortwechsel nach Ostermundigen nicht früher oder später bereuen.

Um Wohnqualität, die nicht in Gesetzen verankert ist, interessiert sich der Gemeinderat nur am Rande.  Bestrahlung ist für ihn unsichtbar und darum kein Problem. Auch der vermutlich zunehmende Fluglärm noch nicht; viele Grüsse aus Klotens Umgebung. Wie wenig Gemeinderat und Parlament vom durchaus verbesserungsfähigen Schutz der Anwohner vor Bahnlärm halten, mussten unsere 5 Ratsmitglieder am 25. Oktober im Parlament erfahren. Wohnqualität längs der besonders nachts stark lärmenden Züge und Weichen ist weiterhin nur ein Thema fürs FORUM und die betroffenen Bahnanwohner.

Werkstätte 8: Hohe Sicherheit
Frauen und Männer können nachts im Freien nicht mehr sicher sein. Gegenmassnahmen, die von politischen Parteien gefordert wurden, haben wir unterstützt.

Dank unseren Nachforschungen, auch in Deutschland, hatten wir erreicht, dass die verbleite Erde vom Oberfeld nicht - bei ursprünglich geplanten 6000 LkW-Fuhren – auf den Strassen abgeführt werden musste, sondern grösstenteils auf dem Oberfeld selbst „gewaschen“ werden konnte.

Obschon die Schulwege zu schützen wären, hinderte dies die Gemeinde nicht, den viel benützten Fussgänger-, Schüler-  und Veloweg zwischen Flurweg und Rütiweg zu schliessen. Statt die provisorisch gebaute Baupiste zu den Oberfeld-Bauplätzen zu benützen – wie mehrmals von uns verlangt -, fahren die Bau-Lastwagen nach wie vor am Rüti-Schulhaus vorbei.

Erdbebensicherheit für die Schulhäuser – sie löste u.a. die teure Renovation der Rüti-Schulhäuser aus - wurde angeblich hergestellt. Trotz mehrmaligem Nachfragen sind wir nach wie vor nicht informiert darüber, bis zu welcher Bebenstärke keine Einsturz-Gefahr bestände. Weil uns die AKW-Sicherheit nicht egal ist, unterstützten wir einen Antrag im Parlament, damit Kanton und Gemeinde aktiv bleiben.

Werkstätte 9: Sinnvolle Freizeit
Wer seine Freizeit sinnvoll verbringen will, wählt keine Aktivitäten, die sich zu Lasten von Menschen, Tieren und Pflanzen negativ auswirken. Eltern und Erziehungsbeauftragte müssen überall mit guten Beispielen voran gehen. Erfreulich ist, dass der Jugend vermehrt auch positive Freizeit-Aktivitäten angeboten werden.

Vom Gemeinderat hatten - auch wir - verlangt, dass er, zusammen mit interessierten Nachbargemeinden, ein Sport- und Freizeitzentrum im Bereich der Umfahrungsstrasse plant. Warum nur plant? Weil es dort noch keine nahen Wohngebäude gibt und ein solches Projekt auch finanzierbar sein muss.

Werkstätte 10: Konstruktive Gesellschaft
Konstruktiv heisst für uns, dass niemand mit gezinkten Karten spielt, Informationen manipuliert oder nur halbe Wahrheiten liefert. Wir haben uns stets angestrengt, nur klare, sachpolitisch orientierte Argumente, Beweise und Gegenargumente zu liefern. Über unser Tun und Lassen haben wir die Bevölkerung laufend via Bantiger Post und unsere Homepage orientiert. Den Berichterstattern der Tageszeitungen, die einen für die Leserschaft und für uns wichtigen Job ausüben, gaben wir unsere im Parlament gestellten Anträge vor der Sitzung schriftlich ab.

Werkstätte 11: Hartnäckige Sachpolitik
Wie erwähnt orientieren wir uns an unserem Grundsatzziel „Lebens- + Wohnqualität für die ganze Bevölkerung“. Davon ausgehend überlegen wir, was es braucht oder was zu unterlassen ist, damit Vorlagen des Gemeinderates oder Vorstösse der politischen Parteien den Zielen der 12 FORUM-Werkstätten gerecht werden. Erleiden unsere Argumente und Anträge Schiffbruch, lassen wir uns nicht entmutigen. Wir überprüfen die Gründe der Ablehnung und passen - soweit möglich - unsere Texte an. Immer wieder erleben wir, dass unsere Vorschläge, die zuerst auf Beton stossen, später in einem andern (politischen) Kleid erscheinen.

Werkstätte 12: Kluge Prioritäten
Selbst wer genügend Eigenkapital besitzt, setzt sich im eigenen Interesse und zum Wohl der Gesellschaft klare Grenzen. Wer mit Geld zu tun hat, überlegt vor jeder Investition sorgfältig, wie sie sich auf das Gedeihen der Gemeinde und ihrer Finanzen auswirken wird. Beim Planen ist unbedingt zu unterscheiden zwischen „Muss, Soll und Kann“. Nicht jedes Produkt, das angeblich dringend zu beschaffen ist, dient auch unserer Gemeinde und ihrer Effizienz. Hurra und Euphorie sind selten gute Ratgeber.

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