Beiträge - F O R U M-Ostermundigen

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Beiträge

Walter's Seite

Walter Bruderer war Gründungsmitglied des FORUM Ostermundigen und von 2000 bis 2011 dessen Präsident. Ausserdem hat Er das FORUM von 2000 bis 2012 im Grossen Gemeinderat vertreten.

Schon während dieser Zeit hat sich Walter Bruderer intensiv mit dem Projekt Tram Region Bern befasst und schon zu Beginn des Projektes auf Mängel und Verbesserungspotential hingewiesen.

Aus all diesen Gründen hat sich das FORUM Ostermundigen entschlossen, seinem Ehrenmitglied auf der Vereinshomepage eine eigene Seite zur Verübung zustellen.

Für den Inhalt dieser Seite ist ausschliesslich Walter Bruderer verantwortlich.

Seine Beiträge müssen nicht die Meinung des FORUM Ostermundigen wiedergeben.
Der Vorstand

Tram-Projekt: Mein Dank an alle

Selbstverständlich hat mich das Resultat der Ostermundiger Abstimmung sehr gefreut. Ich danke allen, die a) abgestimmt und b) zum Ergebnis beigetragen haben.
Traurig, aber wahr ist es, dass wichtige Leute jetzt glauben, sie müssten den Bewohnern von Ostermundigen nun drohen. dies wohlverstanden in einer Demokratie, in der man Leute oder Gemeinden mit anderer Meinung mindestens noch respektieren sollte.

Ebenso selbstverständlich verfolge ich nun die weitere Verkehrs-Entwicklung aufmerksam. Dankbar wäre ich darum, wenn man die offizielle Tragfähigkeit der Kornhausbrücke für den OeV nun noch in Tonnen publizieren würde.
Walter Bruderer (30.9.2014)

Tramprojekt: die fragwürdige Lösung!
Aus den von BERNMOBIL erhaltenen Informationen ist ableitbar, dass 1 heutiges Tram im 6-Min.-Takt 156 Passagiere befördern kann, d.h. für je 78 Personen Sitz- + Stehplätze anbietet. Für den heutigen Bus gelten in 6 Minuten: 86 Sitz- + 54 Stehplätze: total 140.  

Dieses Tram könnte in 6 Min. nur 16 Passagiere mehr befördern als der Bus. Wächst die Passagierzahl laut offizieller Prognose jährlich um 2,8 %, kämen – Zunahme nur linear gerechnet – jährlich 4 Bus-Passagiere dazu. Bereits Ende 2018 wäre somit die Reserve des noch gar nicht fahrenden Trams verbraucht. Ein 45 m langes Tram könnte 170 Passagiere befördern, d.h. 30 Personen oder 21,42% mehr als der heutige Bus. Diese Tram-Kapazitätsreserve würde nur bis 2022 ausreichen.

2008 lieferte das FORUM der Gemeinde eine ausführliche schriftliche Stellungnahme zum Projekt. Trotzdem überlegen die Behörden noch heute, ob es fürs Tram ab Tram10-Start den 5-Min.-Fahrtakt sowie eine 2. Tramachse zwischen „Zytglogge und Bubenbergplatz" braucht. Die Passagierzahlen nehmen vermutlich nicht nur auf der Linie 10 zu.

Es darf niemals ein Ziel sein, oft überfüllte Busse durch bereits ab Start überfüllte Trams abzulösen! Gleichwohl sind nun die StimmbürgerInnen eingeladen, einem fragwürdigen Projekt zuzustimmen, das wahrscheinlich mehr als 550 Mio Fr. kosten wird. Offensichtlich unter dem Motto: „Die Kosten dafür werden ja hauptsächlich von Bund und Kanton getragen".

Das FORUM hatte eine 2. Buslinie oder/und längere Busse vorgeschlagen. Die Probleme mit der heute überlasteten Bernstrasse und der seit vielen Jahren nötige problemlose Zugang zum Perron 2 des Ostermundiger Bahnhofs wären – wenn man will - ohne Tramprojekt rasch, problemlos und viel tieferen Kosten sinnvoll lösbar.
W. Bruderer

TRAM-Projekt: Was bringt es den Südquartieren? 9.9..2014 Br

Fragen und Antworten finden Sie hier


Ist das Tram tatsächlich eine Verbesserung für die heutigen Bus-Passagiere und die Bevölkerung?...

1) Wenn das Tram nur noch alle 6 Min. nach Ostermundigen fährt?
Der Bus fährt während der Pendlerzeiten im 3-Min.-Takt auf die Rüti. Heute besteht auf keiner Berner Tramlinie ein engerer Fahr-Takt als 6 Minuten. Es gibt jedoch Bus-se (Linie 20), die sogar im 2-Min.-Takt unterwegs sind. Busse der Linien 11 + 12 fah-ren im 3-Min.-Takt.

2) Wenn es im Tram weniger Sitzplätze gibt als im Bus?
Im Bus lautet der Sitzplatz-Anteil 61,4 %, im  Tram nur noch 50 %. Steigt tatsächlich die Anzahl älterer und gehbehinderter Passagiere „dank" Tramprojekt nicht mehr?...

3) Wenn das Tram (= 21 Minuten) zwischen der Rüti und dem Berner Bahnhof-platz, sogar 2 Minuten länger braucht als der heutige Bus (= 19 Min.)?
Schienenfahrzeuge brauchen doch ein eigenes Trasse. Sogar Doppelgelenk-Busse könnten fahren durch Tunnels, von anderer Breite+Höhe, sowie weniger Steigung.

4) Wenn die Passagiere - ab heute in 8 Jahren - während der Pendlerzeiten im überfüllten Tram stehen müssten?...
Prognostiziert sind jährlich 2,8% mehr Passagiere. Bei stark steigender Passagier-menge braucht es grössere Fahrzeuge oder engeren Fahrtakt oder neue OeV-Linie.

5) Wenn Verkehrsplaner leider nur versuchten, die Busse im Stau stehen zu lassen, die Trams jedoch möglichst nicht?...
Heute stehen die Busse zwischen Viktoriaplatz und Bahnhof Ostermundigen nur im Stau wegen des zu grossen Privatverkehrs. Im Bus sind 70 Passagiere und in den meisten Privat-Autos nur 1 Person. Der Kanton hat dringend dafür zu sorgen, dass die Umfahrungsstrasse zwischen Wankdorf und Worblental leistungsfähiger wird.  
6) Wenn Passagiere bei Pannen oder Unfällen nur auf den 3 Min. später folgen-den Bus warten müssen, im Tram jedoch auf 2 Ersatzbusse vom Depot?

Im Gegensatz zu Trams – sie können leider unterwegs weder ausweichen noch über-holen – sind Busse sogar weniger häufig in Unfälle verwickelt als die Trams.

7) Wenn Fussgänger + Velofahrer nicht nur neu auf viele Schienen aufpassen müssen, sondern auch noch auf die Trams, die überall Vortritt geniessen?
Fürs Tram gilt auch das Eisenbahngesetz.

8) Wenn im grossen Ausmass auf OeV-Strecken gebaut werden muss, könnten Busse jederzeit auf Ersatzstrecken fahren!
9) Wenn Strassen – wie in Ostermundigen - bewusst vernachlässigt wurden und nun - zur Beseitigung der Mängel - z.B. Kantonsgelder eingesetzt werden sollen?  
Auch andernorts, z.B. in Biel, gibt es Tramprojekte. Sollen sich Ostermundiger darauf freuen, dass dafür auch Steuern von Ostermundigern/innen eingesetzt würden?

Walter Bruderer, Rütiweg 67
wabrom@sunrise.ch

Banitger Post vom 11. September

Tramprojekt: Die Kornhausbrücke
Inzwischen erhielt ich von BERNMOBIL (BM) Antwort auf meine Sorgen betr. Belastbarkeit. Es gebe eine Nutzungsvereinbarung, die vom städtischen Tiefbauamt, BM, Brückenstatikern und Experten der Uni Lausanne unterzeichnet sei. Darin sei geregelt, welche Fahrzeuge über diese Brücke fahren dürfen.
W. Bruderer

Bantiger vom 4. September

Tramprojekt: Die Kornhausbrücke

Weil auf beiden Seiten der Kornhausbrücke Schilder betr. das zulässige Gewicht von 10 Tonnen für Privatfahrzeuge angebracht sind, hatte ich in der Bantiger Post vom 21. August einen BZ-Artikel  aus dem Jahr 2011 erwähnt, wonach die Tragfähigkeit der Kornhausbrücke von 20 nur auf 50 Tonnen erhöht worden sei. Da BERNMOBIL (BM) auf den erwähnten Artikel nicht reagierte, erfuhr ich nach direkter Kontaktnahme, es sei unüblich, auf derartige Artikel zu reagieren. Auf die Antwort auf meine nachfolgenden Fragen, ob auch 60 Tonnen schwere, 45 m lange Trams (inkl. 170 Passagiere) auf der Brücke beliebig schnell fahren oder sogar kreuzen dürften, muss ich weiterhin warten. Da BM wider Erwarten die zulässige Belastung für diese Brücke nicht kennt, wird nun BM die dafür verantwortliche Dienststelle der Stadt anfragen. Das Tram-Projekt sei jedoch schon lange angemeldet beim Bundesamt für Verkehr.

Die Tramprojekt-Kosten
Selbstverständlich ist es angenehm zu erfahren, dass die mehrjährige, sehr teure Realisierung des Projekts nur zu einem kleinen Anteil von Ostermundigen bezahlt werden muss. Es liegt jedoch auf der Hand, dass die Ostermundiger Steuerzahler künftig auch Ostermundigen-ähnliche Projekte anderswo im Kanton via Kantonsbeiträge mitfinanzieren müssten. Auch andernorts gibt es viel-leicht bewusst total vernachlässigte Strassen oder unbekannte Leitungen unter der Strasse. Nach wie vor offen ist, ob die dauernd grösser werdenden Aufwände beim Kanton bald zu höheren Steuern und Fahrtarifen führen...

NACH einem NEIN zum Tramprojekt
Logisch ist, dass die Busse der Linie 10 nicht weiter im Stau stehen dürfen. Dass dies auch ohne Tramprojekt erreichbar ist, erfährt man z.B. an Sonn-, Feier- und Ferientagen. Die Busse tragen keine Schuld für die Staus. Interessant wäre nochmals zu erläutern, was die beigezogenen ETHZ-Fachleute nebst der Beurteilung des Tramprojekts auch noch vorgeschlagen hatten. Im Gemeindearchiv liegen auch noch die Stellungnahmen und Vorschläge, die das FORUM seit 2008 auf direkten Weg zur Gemeinde oder via Bantiger Post publiziert hatte. Die 2. Tramachse in Berns Innenstadt hatten wir bereits vor 6 Jahren als zwingend vorausgesetzt. Stimmt die voraus gesagte Passagierzunahme von jährlich 2,8 %, wäre bereits das 1. Tram überfüllt unterwegs. Für ein solches Projekt sollen die Steuerzahler von Kanton und Gemeinden über 550 Mio Fr. bezahlen??...

Voneinander unabhängige Verbesserungsvorschläge
: Analog Tramprojekt ist den Bussen überall Vortritt zu geben. / Die Umfahrungsstrasse zwischen dem Wankdorfgebiet und dem Worblental leistungsmässig massiv verbessern / 2. Buslinie zwischen Ostermundigen und Zytglogge realisieren / Wiedereinfühung der Eilkurse, jedoch mit besserer Linienführung / Die S-Bahn2 muss endlich im echten ¼-Takt fahren / jeder zusätzliche oder 2. Kurs der Linie 28 fährt von Ostermundigen-Süd zum Zytglogge statt zum Eigerplatz / mindestens während der Pendlerzeiten gibt es in beiden Richtungen direkte zusätzliche Kurse der Linie 44 zwischen Dennigkofen und dem Bolliger Bahnhof. Von dort aus sind die Passagiere dank gutem Bahn-Anschluss wesentlich schneller und fahrplangerecht direkt im Berner Hauptbahnhof / Längere Busse. Wer andere Vorschläge hat, richte sie bitte an mich. Danke im Voraus.

Walter Bruderer, Rütiweg 67, 3072 Ostermundigen (wabrom@sunrise.ch)    

Tram nach Ostermundigen: FORUM-Stellungsnahme zur Zweckmässigkeitsbeurteilung (FORUM-Brief vom 23.5.2008 an die Einwohnergemeinde Ostermundigen)
Zur Erinnerung an die bereits vor mehr als 6 Jahren gestellten, umfassenden FORUM-Forderungen an die eigene Gemeinde

Ist das Tram tatsächlich eine Verbesserung für die heutigen Buspassagiere und die Bevölkerung?... (Flugblatt am 12.8.2014 in die Rüti-Briefkästen verteilt)
Auch die Rütianer sollen erfahren, was sie zu erwarten hätten

Zwischen-Bemerkungen zum Tram-Projekt (14.6.2014)

TRAM-Projekt
Müsste ich es beurteilen, gäbe es einige Fragezeichen. Nur das Tram durfte in Frage kommen, um die Busse zu vergessen.
Wer dem Tram zwischen Bern und Ostermundigen überall freie Fahrt geben will, müsste dies vorher sorgfältig genug versucht haben. Analog Tramprojekt wäre es m.E. möglich, nur soviel Privatverkehr nach Ostermundigen hinein zu lassen, wie dies ein Fahrplan-treuer Bus-Verkehr zulässt. Wer annimmt, die S-Bahn könnte auch während der Pendlerzeiten nicht im ECHTEN ¼-Takt zwischen Bern und Ostermundigen fahren und eine 2. Buslinie von Ostermundigen via Brei-tenrain zum Zytglogge und Bern sei unmöglich, glaubt nur, was offiziell „serviert“ wird.
Den ganzen Artikel finden Sie hier

Tram-Projekt: Zur Erinnerung
Die neue Buslinie zwischen Ostermundigen und dem Breitenrainplatz wurde von der Gemeinde unterstützt. 2 Ostermundiger Parlamentarier und ich hatten die 2. Tramachse in Bern den Tram-Planern bereits vor 6 Jahren als nötig gemeldet.  Der offiziell geschätzte Passagierzuwachs von jährlich 2,8 % ist nachvollziehbar. Heute in 16 Jahren wären 45 % mehr Passagiere zu befördern. Die Trams, die zzt. im 6-Min.-Takt fahren, müssten spätestens 10 Jahre nach dem Tram-Start zum 4-Min.-Takt wechseln.
Denn ganzen Artikel finden Sie hier

Überarbeitete nicht veröffentlichte Version in der Bantiger Post
Das Tram-Projekt?...
Passagiermenge
 Aufgrund der Angaben, die ich Ende 2013 von „tram region bern" erhalten hatte, könnte das heutige 41,5 m lange Tram statt 170 nur 156 Passagiere befördern. Beim Tram-Betriebsstart, in angenommenen 6 Jahren, könnte darum nur das 45 m lange Tram (170 Passagiere: 78 Sitz- + 92 Stehplätze den prophezeiten linearen Passagier-Zuwachs von jährlich 2,8% nur noch während der ersten 2 Tram-Betriebsjahre im 6-Min.-Takt bewältigen. Bereits nachher müssten die Stehplatz-Passagiere wieder, wie oft im heutigen Bus, auch im Tram 10 enger nebeneinander stehen. Beizufügen ist, dass die heutigen 41,5 m langen Trams, die 25 cm weniger breit sind als die Busse, bereits heute oft mehr als ausreichend gefüllt unterwegs sind.
Denn ganzen Artikel finden Sie hier

Bantiger vom 8. Mai
FORUM Ostermundigen

Tram-Projekt; Wichtige Verglejche
Mein Bantiger-Artikel vom 1. Mai bot leider einige Interpretations-Probleme, für die ich mich bei der Leserschaft entschuldige. Leider hatte ich nicht frühzeitig genug festgestellt, dass die Bantiger Post nur meinen Entwurf, statt den sorgfältig überprüften Text, zur Publikation erhielt. Nachstehend nun klärende Aussagen:
Denn ganzen Artikel finden Sie hier

Bantiger vom 1. oder 8. Mai 2014
Das Tram-Projekt?...
Passagiermenge
 Aufgrund von Angaben, die ich von BERNMOBIL erhalten hatte, kann das heutige 41,5 m lange Tram - nicht wie früher publiziert – statt 170 nur 156 Passagiere befördern. Beim Tram-Betriebsstart, in angenommenen 6 Jahren, sei deshalb ein 45 m langes Tram nötig (170 Passagiere, 78 Sitz- und 92 Stehplätze), um im 6-Min.-Takt den angenommenen Passagier-Zuwachs von jährlich 2,8% zu verkraften. Die Passagier-Zunahme wird jedoch weiter gehen: Entweder noch längere Trams oder engeren Fahrtakt.
Denn ganzen Artikel finden Sie hier

Bantiger Post vom  03.04.2014
Wie lange noch warten?
...vielleicht noch weitere 6 Jahre, bis das Tram-Projekt realisiert ist? Das Vorwärtskommen der Busse der Linie 10 muss sofort verbessert werden. Damit die oft überfüllten Busse nicht mehr im Stau stehen. Es braucht sinnvolle Verkehrsregelungen: 1. beim Viktoriaplatz, 2. bei der Einfahrt in die Ostermundigenstrasse vom Guisanplatz her sowie 3. beim Hotel Bären Richtung Dreieck. Es darf doch nicht länger dauern, dass während der Hauptverkehrszeiten 70 Passagiere in jedem Bus im Stau warten müssen, weil gleichzeitig zu viele Autos – meistens mit nur 1 Passagier belegt - nach Ostermundigen fahren wollen. Dass die erwähnten Verbesserungen zum Wohl der vielen Passagiere sofort möglich wären, zeigen die sofort „grünen“ Signale für die Busse beim Rosengarten und bei der Haltestelle „Galgenfeld“. Wer glaubt, das Tram, das nur halb so oft fahren würde wie der Bus, beseitige die heutigen Verkehrs-Probleme völlig problemlos für den Privatverkehr, ist auf dem Holzweg. Fürs Tram-Projekt wären ausserdem noch mehrere hundert Millionen Franken sowie zusätzlich  die vom Ostermundiger Parlament bereits verlangte 2. Tramachse in Bern nötig, die kaum gratis sein wird.
W. Bruderer

 
© F O R U M 3072 Ostermundigen (Aktualisierung erfolgte am 01.05.2017) Impressum Heute ist der um
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü