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Werkstätten 4 bis 6 - Kopieren - Kopieren

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Werkstätte 4: Sichere Arbeitsplätze
Gesichert scheinen zzt. nur jene der Gemeindeverwaltung und jene, die von der Verwaltung positiv beeinflusst werden. Beim Bau der vielen neuen Gebäude erhielten in erster Linie Ostermundigen-fremde Firmen die grossen Aufträge?...

Uns ist klar, dass die Gemeinde für die negativen Aspekte in der Schweizer Wirtschaft nicht verantwortlich ist. Wichtig ist darum, dass der Gemeinderat anstrebt, die heutigen Arbeitsplätze in unserer Gemeinde zu sichern. Wie viele Geschäfte stehen nun, nach der mehr als unlogischen Schliessung der Post 2, in ihrer nächsten Nähe leer? Unverständlich ist, wenn die Exekutive glaubt, sie müsse zusätzlich die Privatwirtschaft mit neuen, Verwaltungs-fremden Dienstleistungen konkurrieren.

Mit Firmenchefs ist mindestens jährlich das Gespräch zu suchen. Sinnvolle Ortsplanung heisst, dafür zu sorgen, dass Firmen dort angesiedelt werden, wo sie an öffentlichen Verkehr oder/und an leistungsfähige Strassen angeschlossen sind und wo bisherige Wohnqualität der Einwohner nicht zerstört wird.

Werkstätte 5: Sinnvoller Verkehr

Die Gemeinde lässt sich leider den Verkehr aller Art mehr oder weniger stark vom Kanton und von der Stadt diktieren. Sie müsste selber aktiv wirken, wenn sie hohe Wohnqualität für ihre eigene Bevölkerung und für alle Bewohner problemlosen Verkehr auf Schienen und Strassen will.

2008 wurden wir zum ersten Mal konkret über das Tram-Projekt orientiert. Bereits damals machten wir – übrigens auch Parlamentarier von politischen Parteien -, die Planer aufmerksam auf die Notwendigkeit einer 2. Tramachse durch Berns Innenstadt. Weil wir ahnten, es handle sich um ein teures Projekt, verlangten wir im Parlament klare Zielsetzungen fürs Tramprojekt. Damit alle Beteiligten wissen, was zu tun und was zu unterlassen ist. Sowohl der Gemeinderat als auch die politischen Parteien hatten unseren Vorstoss abgelehnt. Die Entwicklung des Projekts zeigt, dass klare Zielsetzungen mehr als nötig gewesen wären. Die laufende Projektphase „Anhörung" offenbart auf 324 klein gedruckten A4-Seiten, dass das Projekt sehr unterschiedlich beurteilt wird. Wir sehen noch keinen Grund, das aufgegleiste Projekt als problem- und risikolos willkommen zu heissen. Dass die S-Bahnen seit Jahren immer noch nicht im von uns mehrfach geforderten, echten ¼-Takt fahren, verweist auch auf Defizite bei den Prioritäten.

Werkstätte Nr. 6: Intakte Umwelt

Wir wollen sie schützen, und zwar vor Aktionen, die dem Wahn oder dem Geld zuliebe geopfert werden und der Gemeinde, ohne Garantie fürs finanzielle „Paradies", letztlich nur zusätzliche Aufwände und Sorgen bringen könnten.

Dass der offen gelegte Lötschenbach oft kein oder nur wenig Wasser führt, gilt kaum als beispielhaft. Verdankenswert hingegen ist, dass das Werkhof-Personal den von uns verlangten Blumenschmuck längs der Bernstrasse aufmerksam pflegt.

Mühe haben wir nachzuvollziehen, dass es Politiker gibt, die für die Nachwelt verantwortlich wären, alles Denkbare unternehmen und genehmigen, damit zu guter Letzt der letzte noch grüne Quadratmeter Ostermundiger Boden überbaut ist. Mehrmals haben wir versucht, dass die „Ortsplanung", die jährlich dem Parlament leider nur zur Kenntnis unterbreitet wird, künftig referendumsfähig zu behandeln ist.

Die Auswirkungen des prima vista sinnvollen, verdichteten Bauens sind noch in keiner Weise überzeugend dargestellt, geschweige denn beschlossen.

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